30. 08. 2010:

Umso mehr Geld in der realen Wirtschaft verdient wird, umso höher ist auch die Wirtschaftskriminalität. Die Angriffe erfolgen meist auf die persönlichen Daten und auch die Nachahmung von Markenprodukten hat ein hohes Ausmaß angenommen.
Im Rahmen der Globalisierung ist es aber immer schwerer geworden, etwas gegen die Wirtschaftskriminalität zu unternehmen.

Nicht nur, dass es oft am fehlenden Personal liegt, oft ist die Gesetzeslage auch nicht eindeutig und viele Länder der Erde haben untereinander auch nicht genügend Abkommen und Verträge geschlossen, so dass man gemeinsam gegen die oft gut organisierten Wirtschaftsdiebe vorgehen könnte. Gerade dieser Umstand wird sehr oft ausgenutzt.

Um sich dennoch zu schützen, greifen viele Firmen und einzelne Geschäftsleute auf Wirtschaftsdetektive zurück, die wenigstens dafür sorgen sollen und oft auch können, dass die Täter aufgespürt werden und manchmal auch ihrer Strafe zugeführt werden können. Durch die mehr steigende Wirtschaftskriminalität können sich Firmen oft gar nicht anders zur Wehr setzen, denn es geht hierbei um Millionenbeträge und vor allem um sehr hohe Verluste. Gerade Waren, die in Billiglohnländern hergestellt und gefälscht werden, können auf dem internationalen Markt viel billiger angeboten werden, als es die Markenfirmen selbst können. Das es sich hierbei um Fälschungen mit minderer Qualität handelt, können oder wollen viele Käufer nicht sehen.

Wirtschaftsdetektive arbeiten oft im Hintergrund, haben aber wohl eine sehr gute Zukunftsperspektive, denn die Wirtschaftskriminalität wird es wohl immer geben. Gesetze können nur angewandt werden, wo Gesetze auch gelten.

Ähnliche Artikel

  1. Frauen weinen vier Mal öfter als Männer
  2. Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) wird teurer
  3. Online Broker oder Hausbank?
  4. Konfliktmanagement – Konsequenzen und Kommunikationstraining